Der 02. September sieht einige Teilnehmer, die nicht so frisch aussehen wie gewohnt. Bei der Gebutrstagsfeier am Vorabend sind immer wieder von irgendwoher volle Flaschen aufgetaucht. Keiner wollte mehr wissen woher sie kamen.

Wir hatten uns eingebildet zunächst mal im Bus, während der Fahrt nach Puschkin, etwas Ruhe zu haben. Weit gefehlt. Unsere Stadtführerin Raissa hielt uns wach. Auf der Fahrt erfuhren wir fast alles über die Stadt Puschkin. Früher hieß sie "Zarskoe Selo" (Zarendorf). Nach der Revolution wurde sie in Puschkin umbenannt. Dieser hatte hier mit seiner Frau gelebt. Ihr Haus ist heute ein kleines Museum.

Der Sommerpalst der Zarin, der Katharinenpalst, gehört zu den Schönsten der Welt. Er wurde im Krieg sehr stark beschädigt und die Renovierungsarbeiten sind noch nicht beendet. Der Palast ist einfach phantastisch eingerichtet und ausgestattet. Hier befand sich das weltberühmte Bernsteinzimmer, welches in den Kriegswirren verschwand, und von dem niemand weiß ob und wo es noch existiert. Das heutige Bernsteinzimmer ist eine Originalgetreue Nachbildung. Es wurde in jahrzehntelanger Arbeit rekonstruiert. Unter anderem auch mit finanzieller Hilfe aus Deutschland.Um den Palast gibt es wunderschöne Parkanlagen.

In einem Pavillon sang ein Chor Kirchenlieder und Volksmusik. Auch das war ein Erlebnis.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Peterhof. Einer Sommerresidenz des Zaren. Die Parkanlage ist ein Erlebnis. Die wunderschönen Brunnen und vergoldeten Figuren begeistern die Besucher. Auf dem Spaziergang durch den Park, den Besucher auch per Schiff erreichen können, erklärte uns Raissa die ganze Anlage.

Bilder vom Peterhof

Dann ging es mit dem Bus wieder zurück zu unserem Platz. Für den nächsten Tag ist die Stadtrundfahrt mit Besuch der Eremitage angesagt.

Am Abend gab es noch einen kleinen Umtrunk im Womo von Heidi und Eckard.Ich wundere mich immer wieder wieviel Personen in so ein Fahrzeug reinpassen. Es war ein gemütlicher Abend.