21. bis 23. August

Alexis hat sein Wohnmobil verkauft. Es wird nach Europa gebracht und dort irgendwie verwertet.Dazu muss noch einiges an Papier bearbeitet werden. Er Und seine Frau werden uns wohl weiter begleiten. Als Mitfahrer bei Ursula und Wilhelm.

Da wir von Ekaterinburg bis Kasan ca 1050 km zurücklegen müssen, entschließen wir uns die Strecke auf 3 etwa gleich große Etappen zu teilen.

Es galt wieder durch das Uralgebirge zu fahren. Durch eine schöne Landschaft und auf meist guten Straßen erreichten wir einen sauberen Autohof, wo wir übernachteten.

Am nächsten Tag ging es weiter. Über Ufa hinaus hatten wir einen Stellplatz bei einem Pferdegestüt. Wunderschön gelegen, ruhig im Grünen und saubere luft. Es war eine willkommene Abwechslung zu den anderen Stellplätzen. Vorher hatten wir an einem Autohof ein Abendessen und dann ging es zum Platz außerhalb des Ortes. Wir konnten noch sehen, wie die Trabrennpferde trainiert wurden. Der Besitzer des Gestüts hat sogar angeboten noch zu reiten. Das wollte aber niemand mehr. Wir haben einfach nur ein bißchen draußen gesessen und "geratscht"

Am 23. sind wir dann Richtung Kasan gefahren. Für mich war es die totale Überraschung. Mit Überquerung der "Grenze" zwischen Baschkiristan und Tatarstan hatten wir ein völlig neues "Fahrgefühl". Tolle, überwiegend neue Straßen. Es war fast unwirklich. Die ganze Strecke bis Kasan, der Hauptstadt Tatarstans glatte Fahrbahnen, zum Teil wie eine Autobahn ausgebaut. Im vorigen Jahr war das noch deutlich anders.

An unserem Stellplatz, einem modernen Autohof an der M7, haben wir alles was wir brauchen. Am 24. werden wir uns die Stadt ansehen.

Liebe Grüße von der ganzen Gruppe. Wir sind noch komplett und wollen das auch bleiben.