Reisetage 09. bis 14. August

Am 09. morgens mussten wir von Irkutsk losfahren. Allerdings hatten wir keine große Strecke zu bewältigen. Ca 230 km. Mittlerweile für uns keine Entfernung mehr. Am frühen Nachmittag waren wir alle auf unserem Stellplatz und machten es uns gemütlich. Spaziergang im Dorf, Besuch im Dorfladen oder ein bißchen Mutterboden sammeln für Edelweiß und kleine Birken. Abends haben wir Schaschlik gegessen und in netter Runde zusammen gesessen.

Die nächste Etappe  war auch nicht allzu lang. In den letzten 2 Tagen war die Temperatur deutlich gesunken und am Stellplatz begann es dann zu regnen. Lange nicht gehabt. So ging es auch weiter. Der 3. Fahrtag brachte uns wieder einige km Schotterstraße und Regen.In Krasnojarsk standen wir wieder bei dem Hotel mit der tollen Aussicht auf den Jenissej. Die Sonne "schien in Strömen".  In Novosibirsk sind wir dann wieder zum Stellplatz am Rus-Deu Haus gefahren. Von dort ging es heute am 14. weiter bis Barabinsk. Regen, kühl und wieder Autofahrer die nicht wissen was sie tun. An den Straßen hat sich seit unserer ersten Fahrt einiges geändert. Manche Baustellen sind verschwunden und wir hatten überwiegend sehr gute Fahrbahnen. Da macht dann das fahren trotz Regen wieder Spaß. Wir kamen früh an unserem Stellplatz an und merken wie mittlerweile auch die Temperatur wieder ansteigt. Für die nächsten beiden Tage ist gutes Wetter angesagt.

Das passt gut in unser konzept, denn in Omsk legen wir einen Ruhetag ein. Dort wollen wir morgen eintreffen. Ich hoffe, dass ich dann wieder so ein gutes Netz habe wie hier in der "Fernfahrerkneipe" in Barabinsk. Dann kann ich weiter berichten.

Trotz schlechtem Wetter geht es uns gut und wir sind weiterhin gutgelaunt und frohen Mutes. Hoffentlich bleibt das noch ein paar Wochen so. Und danach sollen alle Teilnehmer Euch ihre gute Laune mit nach Hause bringen. Bis dahin sind es noch ein paar Tage und ein paar Tausend Kilometer. Die wollen wir aber genauso problemlos hinter uns bringen wie bisher.

Liebe Grüße aus Sibirien, Euer KUGA-Franz und seine "Kosaken"