Zurück in Ulaan Baatar

Voller Tatatendrang sind wir vor 4 Tagen nach Karakorum aufgebrochen. Unterwegs gab es ein Picknick und wenige Kilometer weiter einen Stopp an der Düne. Hier nutzt Alexis die Gelegenheit einen kurzen Ausflug auf einem Kamel zu unternehmen.Es war sicher angenehmer als die Straße die dann kam. Es dauerte einige Zeit bis alle Fahrzeuge am Treffpunkt ankamen. Von hier fuhren wir nochmals Off-Road bis zu unserem Übernachtungsplatz. Er liegt bei einem Jurten-Camp draußen in der Natur.

Herrlich ruhig im Grünen. Aber recht komfortabel mit Sanitärgebäude und Restaurant.Sogar Strom! Hier hatten wir ein gemeinsames Abendessen. Anschließend gab es Gesang und Tanz von dem die Teilnehmer begeistert waren.

Nach einer ruhigen Nacht, es hatte "etwas" geregnet fuhren wir nach dem Frühstück zum Kloster Erdene-Zuu. Es regnete weiter, und das verhieß für die Weiterfahrt nichts besonders Gutes. Nach dem Besuch des Museums starteten wir Richtung Camp ca 70 km entfernt. Aus der Sand- und Schotterpiste vom Vortag hatte sich langsam eine Schlammpiste entwickelt. Unser Begleitfahrzeug erwartete uns an der Abzweigung zum Camp. Also runter von der Straße auf die Sandpiste. Nach 5 km war Schluß. Ich entschied zu wenden und einen anderen Platz zu suchen. Dies gelang beim 3 Versuch. Hier standen wir bei den Jurten der Einheimischen und deren Herden. Die Menschen kamen neugierig heran und uns wurde vergorene Stutenmilch angeboten. Von Zeit zu Zeit regnete es wieder, aber das hielt uns nicht davon ab, endlich einen Schluck Sekt auf Renates Geburtstag zu trinken. Da es kühler geworden war, zogen wir uns früh in die Fahrzeuge zurück und verbrachten eine ruhige Nacht in der Natur.

Jannes und Gerry, die mit ihrem Geländewagen zum Camp gefahren waren um dort in einer Jurte zu übernachten, erzählten uns, dass wir dort mit unseren Womos wohl nicht mehr rausgekommen wären. Unsere Begleiterin teilte mir mit, dass die Piste zum Camp im Tereli Park noch schlechter sei und wir mit unseren Fahrzeugen wohl kaum dorthin kommen würden. Also nachdenken und umplanen.Die Ideen reichten bis zur vorzeitigen Rückkehr nach Russland. Der Entschluß lautete: zurück nach Ulaan Baatar, Übernachtung auf dem bekannten Hotelparkplatz (diesmal in den Womos), ein freier Tag in der Stadt und dann mit einem Bus unserer Agentur zum Naadam in den Nationalpark. Das werden wir am Freitag machen und am Samstag weiter in Richtung Grenze fahren. Einige Fotos von unserem Abenteuer sind beigefügt.

Die Fahrzeuge und wir haben alles überstanden, sollten aber bald mal gewaschen werdensmiley

Liebe Grüße Euer KUGA-Franz und die ganze tolle Mannschaft.

nicht so holprig wie auf der Straße