In Krasnojarsk Diesen Bericht verfasse ich zum 3. mal. Der Computer macht alles schneller, aber es dauert manchmal länger. Fragt mich bitte nicht warum, aber es ist so. Wir haben einen schönen Stellplatz am Ufer des Stromes Jennissej. Einem der Schicksalsströme Russlands, wie es ein bekannter deutscher Russlandkorrespondent mal ausgedrückt hat. Übrigens eine sehr interessante und gut gemachte Reportage in mehren Teilen. Wir haben um 10Uhr unsere Besichtigung der Stadt begonnen. Irina, unsere Führerin hat uns mit großem Wissen und in sehr gutem deutsch alles erzählt von dem sie glaubte wir müssten es wissen. Es war zuviel, aber wir sind einhellig der Meinung, dass sie es hervorragend gemacht hat. Krasnojarsk ist nicht nur eine Handels-und Industriestadt, sondern auch voller Studenten. Kein Wunder, dass sie jung und lebendig wirkt. In Wirklichkeit ist es eine alte Stadt. Von Kosaken gegründet, entwickelte sie sich sich bald zu einem wichtigen Punkt für die Handelskaravanen. Das Wahrzeichen der Stadt, die Kapelle auf dem Hügel, zeirt die Vorderseite des 10-Rubel Scheines, der bald durch Münzen ersetzt werden soll. Krasnojarsk verfügt über mehrere Theater und Hochschulen. An der Promenade liegt das alte Dampfschiff, mit dem Lenin in die Verbannung fuhr. Heute ein Teil des Heimatkunde-Museums. Wir sahen das Ehrenmal für die Gefallenen und die verstorbenen Helfer aus Krasnojarsk, die in Tschernobyl ums Leben kamen. Neben einem großen, alten orthodoxen Friedhof steht eine schöne große,alte Kirche. Sie hat die Jahre der Zerstörung durch die Kommunisten als einzige in Krasnojarsk überstanden. Keiner weiß warum. Dank des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt, liebevoll "Wasserbürgermeister" genannt, gibt es zur Zeit 112 Springbrunnen in der Stadt. Der meiner Meinung nach schönste, ist in der Nähe der Oper. Hier sind die Figuren von Jennissej, seiner Frau Angara und den wichtigsten!!! Nebenflüssen (alle weiblich) dargestellt. Hier und rundherum ist immer was los. Junge Leute tanzen, feiern musizieren und sind ausgelassen. Immer gute Stimmung, von der wir uns anstecken lassen. Unser Fazit: Krasnojarsk im tiefen Sibirien ist sehenswert. Der 2. Tag wird ein neuer Bericht. Bis später KUGA-Franz und seine Gruppe