Eine Stadt in Sibirien

Zuerst einige Korrekturen zu meinem gestrigen Bericht.

1. Laut Aussage unserer Stadtführerin hat Omsk ca 1,3 bis 1,4 Millionen Einwohner.

2. Wir haben gar keinen Concord dabei. Dafür aber Hymer,Adria,Dethleffs, LMC,Roller Team und eine Nord-Star Kabine. Das ist jetzt geklärt. Aber wie gesagt, noch halten alle die Strapazen aus. Wir hoffen alle dass es auch so bleibt.

Um 09 Uhr sind wir mit der Führerin in die Stadt gefahren. Die Stadt macht einen lebendigen Eindruck. Aber irgendwie spüren wir, dass wir schon weiter in Sibirien sind. Es war einst eine Handelsstadt. In der Region leben noch ca 500000 deutschstämmige. In ca 40 Kilometern von hier, Richtung Kasachstan, beginnt die Region wo die meisten davon leben. Sehr viele sind in den letzten Jahrzehnten aber nach Deutschland ausgewandert.

In Omsk befand sich auch die Festung, in welcher Fedor Dostojewski (zuerst zur Todessstrafe verurteilt, dann zur Haft in Sibirien begnadigt) vier Jahre im sogenannten "Todeshaus" verbrachte. Es gibt heute hier ein Museum und eine Statue.

Die Stadt lebte einst vom Handel. Große Handelshäuser zeugen heute noch davon.

Die wohl bekannteste Kirche ist die Mariä-Himmelfahrtskirche. Sie wurde 1935 gesprengt und ist seit 2007 wieder fertig mit ihren schönen Kuppeln. Seit Anfang der neunziger Jahre gibt es die sogenannte deutsche Kirche.

Der Höhepunkt der Besichtigung war wohl die Führung am Bahnhof. Der Leiter persönlich hat die Gruppe überall herumgeführt und alles erklärt. Hier kommen Touristen normalerweise nicht hin.Omsk ist eine wesentliche Station an der "Transsib"

Mit dem Wetter hatten wir mal wieder Glück. Trocken und nicht zu heiß.

Morgen geht es weiter gen Osten. Übermorgen wollen wir in Novosibirsk ankommen.Der Hauptstadt Sbiriens.

Lieb Grüße von uns allen

Euer KUGA-Franz

 

die Mariä-Himmelfahrtskirche       Dostojewski Denkmal