Wir sind wieder online.

Nach drei Tagen ohne Zugang zum Netz, arbeite ich heute über einen USB-Stick. Die Verbindung ist zwar langsam, aber ich hoffe trotzdem etwas rüberbringen zu können. Am Mittwoch sind wir nach Saratov gefahren. Von der Fahrt gibt es kaum was zu berichten. Dafür aber von der Durchfahrt durch die Stadt. Rush-Hour. Großstadt mit fast 900 tausend Einwwohnern und alle wollten dabei sein wenn wir kommen. So sah es aus. Die Straßen im Zentrum eng und voller Autos. Wer keinen Parkplatz hat, stellt sein Fahrzeug einfach ab, egal was kommt. Wir haben versucht uns an die Fahrweise anzupassen. Kaum waren 1,5 Stunden vergangen hatten wir unseren Platz auf der anderen Seite der Wolga erreicht.Für einige war das der nächste Schock. Es dauerte etwas bis ich alle Womos stehen hatte. Dann beruhigte sich alles und wir genossen die Ruhe. Einige gingen sogar gleich in die Wolga zum schwimmen.

Am nächsten morgen hatten wir Stadtbesichtigung. Wie immer sehr heiß. Saratov ist eine alte Stadt in der früher auch mal viele Deutsche gelebt und gearbeitet haben. Die Altstadt hat immer noch eine deutsche Straße. Es gibt eine schöne Fussgängerzone und eine tolle Markthalle. Das haben wir gleich genutzt. Ein Tag ohne Supermarkt ist ja bekanntlich für Kuga-Kunden ein "verlorener" Tag. Die Aussicht vom Falkenberg ist phantastisch. Alte holzhäuser, die immer noch bewohnt sind, beeindrucken. Aber wir sind uns einig: dort möchten wir nicht wohnen. Strom ja, Wasser vom Brunnen und das Häuschen mit dem Herz in der Türe im Hof. Da haben wir mehr Komfort in unseren Mobilen. Nach Rückkehr aus der Stadt haben Eckhard, Hartmut und ich an Eckhards Womo die Bremsen geprüft. Eine Kontrollleuchte wirkte störend. Reifen runter, alles kontrollieren, nichts festgestellt. Die Scheiben und Beläge einwandfrei. Die Bremswirkung auch. Die Leuchte geht nur mehr sporadisch an.

Am Abend haben wir eine Grillparty veranstaltet. Fleisch hatte ich aus der Kantine des Ferienheimes wo unser Stellplatz war, Salate haben unsere Damen gezaubert. Wie immer ganz vorzüglich. Zum trinken gab es auch was. Deshalb wird es von der Veranstaltung auch nur "vorher" Bilder geben. Wenn ich sie denn laden kann. Es war ein schöner Abend. Gut dass der nächste Tag unser erster freier Tag war. Wir konnten uns erholen. Allerdings hatte Jannes ein Problem mit dem Kühlschrank. Also prüfen. Und dabei wollte ich dieses Wort nie mehr hören, seit der Geschichte in Afrika. Nach 10 Minuten war das Problem gelöst und das Werkzeug wieder weg. Das Gerät ist in Ordnung.

Dann ging es gestern weiter nach Samara (in Sowjetzeiten: Kuibischew). Die Straße dorthin ist mittlerweile fast durchgehend gut bis sehr gut. Einige Abschnitte sind allerdings ..... Und einige Baustellen mit Riesenstaus.Der Fahrstil wurde immer "russischer". Da brauchen wir gute Nerven. Besonders diejenigen die es nicht gewöhnt sind. Rechts vorbei, links vorbei, alles gleichzeitig. Drängeln und so weiter. Da bleiben dann schwere Unfälle nicht aus. Teilnehmer die das gesehn haben waren geschockt. Und dann kurz vor dem Ziel, Togliatti, die große Autostadt.Hier werden Lada,Schiguli Renault uns andere Fahrzeuge gebaut. Gewitter mit Sintflutartigem Regen. Innerhalb von Minuten war die Hauptstraße bis 50 cm überflutet. Wir sind durchgekommen.

Am Platz, bei einem Hotel in ruhiger Lage, haben wir erst mal einen Schluck auf das Wohl von Olaf Gafert getrunken. Der Chef von KUGA-Tours hat gestern seinen Geburtstag gefeiert. Da wollten wir mitmachen.

Da wir alle ziemlich geschafft waren, war gestern Abend relativ früh Ruhe.

Die lasse ich Euch jetzt auch. Das war ja viel zu lesen. Morgen kommt der Bericht von Samara, hoffentlich auch einige Bilder von den letzten Tagen.

Es geht uns gut, wir freuen uns über Eure "Klicks" auf unsere Seite und ganz besonders über die vielen tollen Einträge ins Gästebuch. Ich nutze das jetzt um meine liebe Enkelin Rebbecca zu grüßen und danke zu sagen. Dem Opa gehts gut.

Euer KUGA-Franz mit seiner Supergruppe