15./16.06.2013

Von Zittau nach Krakau (2 Fahrtage)

 

Liebe Familien, Verwandte, Freunde und Bekannte und Alle, die an Reiseberichten interessiert sind.

Nachdem wir uns am 14. Juni in Zittau getroffen hatten und bei einem guten Abendessen uns etwas kennenlernten, sind wir gestern zu unserer ersten Etappe nach Breslau aufgebrochen. Um 09 Uhr ging es los. Es war schon sehr gewöhnungsbedürftig nur nach Navi, auf einer von KUGA ausgearbeiteten Strecke zu fahren. Die Dame im Navi gab ständig Anweisungen. die im ersten Moment nicht so ganz zu verstehen waren. Aber wir sind trotzdem alle am vorgesehenen Übernachtungsplatz in Breslau "gelandet". Die großen Womos über 3,5 t mussten aber vor der Grenze noch eine Viatoll Box kaufen. So ähnlich wie die GO-Box in Österreich. Nur dort ist es einfacher. Es hat viel Zeit gekostet, von den Nerven gar nicht zu reden.

Aber nach Geldwechsel, ersten Einkäufen in Polen und tanken lief es dann ganz gut. In Breslau hat uns Franz bereits erwartet und eingewiesen. Der Campingplatz beim Olympia-Stadion, in dem übrigens nie Olympische Spiele stattfanden, ist soweit ganz in Ordnung. Um 18 Uhr gab es die geplante Besprechung. Hierbei haben wir auch den ersten polnischen Vodka probiert. Wir waren anschließend recht lustig und fanden die Probleme mit Navi oder Straßen gar nicht mehr so heftig.wink Einige der Teilnehmer gingen danach noch zum Abendessen in das nahe gelegene Hotel Olympia. Ob dort besondere Rekorde aufgestellt wurden ist nicht bekannt.

Heute ging es ab 08 Uhr los. Die Strecke war sehr interessant. Einige Teilnehmer waren in Oppeln im Freiluftmuseum, welches sehr sehenswert ist. Andere fuhren direkt nach Czenstochau. In der dortigen Kathedrale befindet sich die sogenannte "Schwarze Madonna". Eine besondere Ikone, die man getrost als nationales polnisches Heiligtum bezeichnen kann.

Um 18 Uhr waren dann alle wieder auf dem Patz in Krakau. Ein schöner gepflegter Campingplatz. Von hier aus werden wir morgen, am 17.06. die Stadt besichtigen. das Wetter zeigt sich von seiner guten Seite. Hoffen wir dass es morgen auch so sein wird. Ihr kennt sicher alle noch den Spruch: "Iss auf sonst gibt es Regen". Ich habe das umgedichtet in: "trink den Vodka aus sonst gibt es Regen" Heute gab es nicht nur Vodka, sondern auch "rotkäppchen" Sekt. Hartmut hatte am 13. also vor dem offiziellen Reisebeginn Geburtstag und wollte das heute mit uns nachfeiern.  Unsere guten Wünsche, besonders für Gesundheit, mögen ihn begleiten.

Wir sind nicht allein auf dem Platz. Eine große Gruppe des NL ANWB befindet sich hier. Aber da unsere Gruppe aus 2 Teams aus den Niederlanden, einem Team aus der Schweiz und 9 Teams aus Deutschland besteht, haben wir überhaupt keine Berührungsängste.

Unsere Mannschaft harmoniert sehr gut und ab morgen beginne ich mit der Vorstellung der einzelnen Teams.

Das soll für heute genügen. Morgen gibt es sicher wieder was zu berichten.

Liebe Grüße vom Kuga Franz und der gesamten Gruppe