19.06.2013

Da war ich sogar sprachlos

Hallo Ihr Lieben zu Hause oder wo immer Ihr seid,

komische Überschrift für den Beitrag. Aber gestern war ja der Grenzübertritt von Polen in die Ukraine. Ich hatte die Gruppe am Vorabend ausführlich darüber informiert was uns alles erwarten kann.Wilhelm und Ursula hatten von ihren Erfahrungen berichtet usw, usw.

Nach einem ausgiebigen Abendessen in Polen, vielleicht die "Henkersmahlzeit", es geht jetzt schließlich direkt über die Ukraine nach Sibirien, sind alle recht früh in den Betten verschwunden. Morgens um 07 Uhr fuhren wir los. An der polnischen Grenze waren wir um 08:10 Uhr. Dort wurde gründlich kontrolliert. Das hat jeden schon ahnen lassen was an der UA-Grenze sein wird. Ich war mit Alex erstes Fahrzeug. Wir bekamen wie in den letzten Jahren schon üblich unsere eigene Abfertigungsspur. Dann gings los

1. Passkontrolle

2. Registrierung des Fahrzeugs

3. Abfahrt!!!

4. keine Zollkontrolle, kein Zöllner schaute in unsere Fahrzeuge, niemand interessierte sich dafür

da blieb selbst mir die Spucke weg. Ich habe viel an diesem Grenzübergang erlebt, mit sowas aber nicht gerechnet. Von 6 Stunden  2004 bis 50 minuten gestern. Dank an die ukrainischen Zöllner und Grenzpolizei.

Danach ging es auf neu ausgebauter Straße zu unserem Stellplatz in Rovno. Nach einem ersten Schluck ukrainischen Vodkas hatten wir ein gutes Abendessen. Danach waren alle recht früh in den Fahrzeugen verschwunden. Es awr ein anstrengender Tag. Große Hitze, frühe Abfahrt, Gewöhnung an den etwas "anderen" Fahrstil, das hat alle geschafft.

Der nächste Bericht kommt aus Kiev.

Der Fahrtag dorthin verspricht wieder heiß zu werden.

Liebe Grüße an Euch alle

Franz und seine tolle Truppe